Ladenburg – Wir kommen!

Von der Römerstadt zur Regenbogenstadt:
Die Dorfpride kommt nach Ladenburg, am 09. Juli 2022 wird in der Römerstadt „loud and proud“ für die Rechte queerer Menschen demonstriert.

Nach ihrem  erfolgreichen  Debut  in  Mühlhausen  im Jahr 2020 und der zweiten Auflage im letzten Jahr in Oftersheim, findet die Dorfpride dieses Jahr am  9.  Juli  2022 in  Ladenburg  statt. Längst  hat  sich  die Dorfpride  als Demonstration  für die Sichtbarkeit und  Rechte  für LSBTTIQ+-Personenetabliert. LSBTTIQ+ steht  dabei  für  lesbisch,  schwul,  bisexuell,  transgender,  transsexuell, intersexuell   oder   queer,   also   für   Menschen   außerhalb   der   heteronormativen geschlechtlichen oder sexuellen Norm.

Am 09.07.2022:
– Meet und Greet ab 13 Uhr
– Startkundgebung 15 Uhr
– Demo 15:30 Uhr – 17 Uhr
– Abschlusskundgebung bis 19 Uhr

Wir treffen uns auf der Festwiese in Ladenburg, die genaue Route, siehe Grafik unten.
Infos findet ihr auch auf der Facebook Veranstaltung.

Eure Dorfpride Orga Team



SWR Beitrag zur ersten Dorfpride in Mühlhausen

Die liebe Johanna Daher vom MDR / kleinstadthelden war bei uns und hat ein Video über uns gedreht. Vielen Dank dafür!

Forderungen der Dorfpride

Auch dieses Jahr ging es um die Botschaft, dass queere Menschen überall leben, aber besonders in ländlichen Regionen bilden Menschen, die out und sichtbar sind, häufig eine Minderheit. Das bedeutet auch, dass bestimmte Strukturen dort noch nicht angekommen sind.

Um ein Ende der Diskriminierungen und die gleichen Rechte für alle queeren Menschen – in unseren Gesetzen und vor allem auch überall vor Ort, in jedem Dorf – umzusetzen, fordern wir im Rhein-Neckar-Kreis:

  1. Gezieltes Vorgehen gegen Gewalt an queeren Menschen und Präventionsarbeit im gesamten Rhein-Neckar-Kreis (Einrichtung Runder Tisch, Präventionsprogramme, Unterstützung Betroffener etc.).
  2. Die Einrichtung von kostenlosen Beratungsstellen für queere Menschen – und zwar überall, nicht nur in den großen Städten.
  3. Das Etablieren von safer spaces, also Treffpunkte und Orte für queere Menschen – und zwar in jedem Dorf.
  4. Die Einrichtung von queerer Jugendarbeit, um queeren jungen Menschen Sicherheit, Zuversicht und Empowerment zu bieten.
  5. Weiterbildung und Sensibilisierung in Bezug auf queere Themen für Lehrkräfte, Beschäftige in der Verwaltung und andere relevante Stellen, um die Ungleichbehandlung von Queers überhaupt erst verstehen zu können und dann dementsprechend handeln zu können.
v.l.n.r.: Anahita Azizi, Patrick Alberti, Simona Maier, Johannah Illgner, Sarah Kinzebach, Susanne Hun, Andrea Chagas (sitzen) und Cilly Dickmann (sitzend). Fotograf: Alexander Kästel