Wir tun es wieder und wieder und wieder ….

Dorfpride tut es wieder und sucht dafür „Deutschlands Superdorf“ für die Dorfpride 2023!

Die Umfrage ist gestartet und alle dürfen daran teilnehmen um ein Dorf im Rhein-Neckar Kreis oder in der Nähe vorzuschlagen. Wir freuen uns wenn ganz ganz viele daran teilnehmen.

Hier der Link zur Umfrage: Link

Die Umfrage läuft bis etwa Januar, wir werten diese aus und melden uns bei denen die sich vorstellen können im Orga Team für die Dorfpride 2023 zu unterstützen.


SWR Beitrag zur ersten Dorfpride in Mühlhausen

Die liebe Johanna Daher vom MDR / kleinstadthelden war bei uns und hat ein Video über uns gedreht. Vielen Dank dafür!

Forderungen der Dorfpride

Auch dieses Jahr ging es um die Botschaft, dass queere Menschen überall leben, aber besonders in ländlichen Regionen bilden Menschen, die out und sichtbar sind, häufig eine Minderheit. Das bedeutet auch, dass bestimmte Strukturen dort noch nicht angekommen sind.

Um ein Ende der Diskriminierungen und die gleichen Rechte für alle queeren Menschen – in unseren Gesetzen und vor allem auch überall vor Ort, in jedem Dorf – umzusetzen, fordern wir im Rhein-Neckar-Kreis:

  1. Gezieltes Vorgehen gegen Gewalt an queeren Menschen und Präventionsarbeit im gesamten Rhein-Neckar-Kreis (Einrichtung Runder Tisch, Präventionsprogramme, Unterstützung Betroffener etc.).
  2. Die Einrichtung von kostenlosen Beratungsstellen für queere Menschen – und zwar überall, nicht nur in den großen Städten.
  3. Das Etablieren von safer spaces, also Treffpunkte und Orte für queere Menschen – und zwar in jedem Dorf.
  4. Die Einrichtung von queerer Jugendarbeit, um queeren jungen Menschen Sicherheit, Zuversicht und Empowerment zu bieten.
  5. Weiterbildung und Sensibilisierung in Bezug auf queere Themen für Lehrkräfte, Beschäftige in der Verwaltung und andere relevante Stellen, um die Ungleichbehandlung von Queers überhaupt erst verstehen zu können und dann dementsprechend handeln zu können.
v.l.n.r.: Anahita Azizi, Patrick Alberti, Simona Maier, Johannah Illgner, Sarah Kinzebach, Susanne Hun, Andrea Chagas (sitzen) und Cilly Dickmann (sitzend). Fotograf: Alexander Kästel